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Traubeneiche

Die Traubeneiche (Quercus petraea) ist eine heimische Eichenart mit traubig sitzenden Eicheln und sehr wertvollem, dauerhaftem Holz.

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Ausführliche Erklärung

Die Traubeneiche ist neben der Stieleiche die wichtigste heimische Eiche. Ihre Eicheln sitzen fast stiellos in Trauben, die Blätter sind lang gestielt. Sie bevorzugt gegenüber der Stieleiche eher trockenere, gut durchlüftete Böden und gilt als klimarobust.

Das Holz ist hart, dauerhaft und dekorativ – ideal für Möbel, Fassbau, Furniere und Konstruktionen im Freien. Als Brennholz verhält es sich wie Eiche allgemein: hoher Heizwert, lange Ablagerung nötig.

Eigenschaften

  • Heimische Eichenart
  • Traubig sitzende Eicheln
  • Bevorzugt trockenere Böden
  • Klimarobust

Verwendung

  • Möbel und Furniere
  • Fass- und Außenbau
  • Hochwertiges Brennholz

Vorteile

  • Sehr dauerhaft und hart
  • Klimarobust
  • Wertvolles Möbelholz

Nachteile

  • Gerbsäure (lange ablagern)
  • Langsamer Wuchs

Maßeinheiten

Heizwert ca. 4,2 kWh/kg
Rohdichte ca. 690 kg/m³

Umrechnungen

  • 1 Rm Eiche (lufttrocken) ≈ 0,7 Fm; Heizwert nahe Buche.

Tipp aus der Praxis

Die trockenheitstolerantere Traubeneiche ist im Klimawandel eine wichtige Zukunftsbaumart – auf trockeneren Standorten der Stieleiche oft überlegen.

Häufige Fragen

Woran erkennt man die Traubeneiche?

Ihre Eicheln sitzen fast stiellos in Trauben, die Blätter sind lang gestielt.

Warum gilt sie als Zukunftsbaumart?

Sie ist trockenheitstoleranter und klimarobuster als die Stieleiche.

Verwandte Begriffe

Stieleiche Eiche Laubholz Hartholz

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