Stieleiche
Die Stieleiche (Quercus robur) ist eine heimische Eichenart mit gestielten Früchten und sehr dauerhaftem, wertvollem Holz.
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Ausführliche Erklärung
Die Stieleiche ist neben der Traubeneiche die wichtigste heimische Eiche. Kennzeichnend sind die lang gestielten Eicheln und die kurz gestielten Blätter. Sie wächst auch auf feuchten, schweren Böden und wird sehr alt.
Ihr hartes, dauerhaftes und dekoratives Holz ist im Möbel-, Fass-, Furnier- und Wasserbau hoch geschätzt. Als Brennholz liefert Eiche hohen Heizwert und lange Glut, sollte aber wegen der Gerbsäure gut abgelagert werden.
Eigenschaften
- Heimische Eichenart
- Gestielte Eicheln
- Sehr dauerhaftes Holz
- Auch auf schweren, feuchten Böden
Verwendung
- Möbel und Furniere
- Fass- und Wasserbau
- Hochwertiges Brennholz
Vorteile
- Sehr dauerhaft und hart
- Wertvolles Möbelholz
- Hoher Heizwert
Nachteile
- Gerbsäure (lange ablagern)
- Langsamer Wuchs
Maßeinheiten
- Heizwert ca. 4,2 kWh/kg
- Rohdichte ca. 690 kg/m³
Umrechnungen
- 1 Rm Eiche (lufttrocken) ≈ 0,7 Fm; Heizwert nahe Buche.
Tipp aus der Praxis
Eichenbrennholz besonders lange (2–3 Jahre) ablagern – die Gerbsäure baut sich ab, das Holz brennt sauberer und weniger streng riechend.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich die Stieleiche von der Traubeneiche?
Die Stieleiche hat lang gestielte Eicheln und kurz gestielte Blätter, bei der Traubeneiche ist es umgekehrt.
Wie ist Eiche als Brennholz?
Hoher Heizwert und lange Glut, aber lange Ablagerung nötig.