Eichenprozessionsspinner
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, dessen Raupen Eichen schädigen und für Menschen gesundheitsgefährdend sind.
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Ausführliche Erklärung
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) fressen an Eichenblättern und ziehen in charakteristischen „Prozessionen". Ab dem dritten Stadium bilden sie feine Brennhaare mit dem Nesselgift Thaumetopoein, das bei Menschen Hautausschläge, Augenreizungen und Atembeschwerden auslösen kann.
Befallene Bäume an Wegen, Spielplätzen und Siedlungen erfordern besondere Vorsicht und oft eine Bekämpfung (Absaugen der Nester, biologische Mittel). Der EPS profitiert von warmen, trockenen Sommern und breitet sich aus.
Eigenschaften
- Schmetterling an Eichen
- Raupen mit Brennhaaren
- Gesundheitsgefahr für Menschen
- Profitiert von Wärme
Verwendung
- Waldschutz und Gesundheitsschutz
- Siedlungsnahe Eichen
- Nesterbekämpfung
Vorteile
- Bekämpfbar
- Früh erkennbar (Nester)
Nachteile
- Gesundheitsgefahr (Brennhaare)
- Sperrungen nötig
Maßeinheiten
- Befall je Baum/Bestand
- Brennhaare ab 3. Raupenstadium
Umrechnungen
Für „Eichenprozessionsspinner" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Nester des Eichenprozessionsspinners nie selbst berühren oder entfernen – die Brennhaare reizen massiv; Bekämpfung an Wegen und Spielplätzen Fachleuten überlassen.
Häufige Fragen
Warum ist der Eichenprozessionsspinner gefährlich?
Seine Raupen tragen Brennhaare mit einem Nesselgift, das Hautausschläge, Augen- und Atemreizungen auslösen kann.
Welche Bäume befällt er?
Vor allem Eichen, besonders an warmen, sonnigen Standorten.