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Eibe

Die Eibe (Taxus baccata) ist ein heimischer, giftiger Nadelbaum mit sehr elastischem, hartem und wertvollem Holz.

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Ausführliche Erklärung

Die Eibe ist ein langsam wachsender, sehr alt werdender Nadelbaum mit rötlichem, extrem elastischem und dichtem Holz. Historisch war es das begehrteste Bogenholz Europas. Heute wird Eibenholz für Drechsel-, Furnier- und Kunsttischlerarbeiten geschätzt.

Alle Pflanzenteile außer dem roten Samenmantel sind stark giftig. Die Eibe ist zudem ein beliebter, schnittverträglicher Hecken- und Formgehölzbaum im Garten und steht in der Natur unter Schutz.

Eigenschaften

  • Heimischer Nadelbaum
  • Elastisches, hartes Holz
  • Stark giftig
  • Schnittverträgliches Heckengehölz

Verwendung

  • Drechsel- und Kunsttischlerei
  • Historischer Bogenbau
  • Hecken und Formschnitt

Vorteile

  • Sehr wertvolles Holz
  • Extrem langlebig
  • Ideal für Formschnitt

Nachteile

  • Stark giftig
  • Sehr langsamer Wuchs

Maßeinheiten

Rohdichte ca. 670 kg/m³
Wertholz nach Kubikmeter (m³)

Umrechnungen

  • 1 m³ Eibe = 1 Fm; als seltenes Wertholz nach m³ gehandelt.

Tipp aus der Praxis

Eibe eignet sich hervorragend für Formschnitt und Hecken – wegen der Giftigkeit aber Vorsicht bei Kindern und Weidetieren, besonders mit dem Schnittgut.

Häufige Fragen

Ist die Eibe giftig?

Ja, alle Teile außer dem roten Samenmantel sind stark giftig.

Wofür wurde Eibenholz historisch genutzt?

Als das begehrteste Bogenholz Europas.

Verwandte Begriffe

Nadelholz Hartholz Wertholz Formschnitt

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